Przejdź do zawartości

Oceny produktu Ultrasone Signature PRO

« Wróć do produktu

opinii (1)

5.0 z 5 gwiazdek
Oceń produkt

Wyniki opinii

  • 5.0 przez Mediamarkt.de

    Für audiophile Liebhaber

    Der Ultrasone Signature Pro steht seit ungefähr 2 Jahren auf meinem Wunschzettel. Er beerbt meinen heiß geliebten Audio Technica ATH M-50 den ich 6,5 Jahre gehört habe.
    Gesucht habe ich nach einem Kopfhörer der eigentlich nur alles zu 100% vom Quellmaterial an meine Ohren weiterreichen soll. Kein Sounding, abfallende Frequenzbereiche oder sonstige Beeinflussungen des Materials waren meine Forderungen. Als Vergleichskopfhörer werde ich die Audio Technica und den B&W P5 heranziehen. Zwar liegen beide Hörer nicht ansatzweise im Preisbereich des Signature Pro, allerdings steigt im HiFi-Bereich die Qualität am Ende der Leiter nur noch gering an, wohingegen der Preis exponential zu steigen scheint.

    Verarbeitung:
    Die Verarbeitung des Signature Pro ist klasse. Es gibt nichts zu bemängeln. Ja, er verwendet viel Plastik, allerdings scheint dieses von einer anderen Qualität zu sein, als das was man normalerweise vorfindet. Ich war im Vorfeld sehr skeptisch ob der Hörer von der Verarbeitung wirklich den Preis rechtfertigen kann. Die Bilder aus dem Netz spiegeln meiner Meinung nach nur schlecht die wahre Qualität des Hörers wieder. Das besondere Schafleder am Bügel und an den Ohrmuscheln ist sehr hochwertig und hat einen wunderbaren Ledergeruch. Auf den Ohrmuscheln befindet sich jeweils eine Glasscheibe welche das Logo beherbergt. Ich habe stets das Gefühl ein hochwertiges Stück Elektronik in den Händen zu halten. Das Gewicht würde ich als mittel beschreiben im Vergleich zum ATH M-50 und P5.
    Das Kabel bzw. die Kabel, es werden zwei, ein ca. 1,5 m langes 3,5mm und ein ca. 3m Studiokabel mitgeliefert, werden per Drehverschluss in die linke Ohrmuschel gesteckt/ gedreht. Die Kabel halten fest und wackeln nicht. Alles wird zusammen in einer schönen und wertigen Kunstlederbox aufbewahrt und schützt den Hörer.
    Die äußere Verarbeitung ist ohne jeden Mangel, allerdings nicht so wie man sie für die knapp 800 EUR Preis erwarten würde. Ein Grund dafür ist allerdings, dass nicht nur die äußere Verarbeitung , sondern vor allem die innere Verarbeitung den Preis rechtfertigen muss. Ich habe den Hörer nicht auseinander gebaut, noch kenne ich mich mit Mikrobauteilen aus, aber aufgrund der Performance lässt sich sicher sagen, dass die innere Verarbeitung auf einem absoluten HighEnd-Niveau ist. Der Preis ist meiner Ansicht nach der Gesamtverarbeitung vollkommen angemessen.

    Komfort:
    Der Signature Pro ist nach meinem Dafürhalten für eher große Köpfe gemacht. Ich habe keine der Bügel ausgezogen und habe denke ich eine normale Kopfgröße bei einer Körpergröße von 1,87m. Der Hörer sitzt in dieser Einstellung perfekt. Er drückt nicht auf der Kopfoberseite noch an den Ohren. Der ATH M-50 fing nach 1 Stunde an unangenehm auf den Ohren zu drücken was längere Sessions unmöglich machte. Der P5 welcher ein On-Ear Hörer und kein Over-Ear ist, lässt mich länger durchhalten, wird aber auch nach einiger Zeit unangenehm. Meine längste Session betrug bisher 3 Stunden. Ich hatte nie ein unangenehmes Gefühl auf dem Kopf noch an den Ohren, kein unangenehmes schwitzen unter den Muscheln oder ähnliches. Sowas kannte ich bisher noch von keinem Kopfhörer. Es macht Spaß den Hörer zu tragen, weil man ihn schnell vergisst und sich auf das Hören fixieren kann. Auch hier liefert der Signature Pro für mein Empfinden die bestmögliche Performance.

    Klang:
    Der ATH M-50 gilt in der Klasse der neutralen Kopfhörer als Badewannen-Hörer. Das bedeutet Bässe werden genau wie die Höhen ein wenig überrepräsentiert. Mir war dies in all den Jahren sehr wohl bewusst und meine Monitore führten mir dies auch immer wieder eindrucksvoll vor Augen, auch wenn sie nicht annähernd so tief hinabreichen wie die ATH M-50.
    Der Signature Pro hört sich im Vergleich wirklich viel flacher oder gerader an. Die Mitten sitzen in einer Reihe mit den Bässen und den Höhen. Ich nehme dies während des Hörens als Entspannung wahr. Ich kann viel länger mit dem Signature Pro hören als mit den ATH M-50 bevor meine Ohren ermüden.
    Bei Sara Ks „Stars“ konzentriere ich mich nun nicht mehr so stark auf die ausgeprägten Höhen, sondern erlebe einen stimmigen homogenen Frequenzbereich der einfach natürlich und entspannt klingt. Hier bekommt man eine Ahnung davon wie es sich im Studio vor der Band angehört haben muss. Durch die Ultrasone S-Logic Technologie die ich zum ersten Mal selbst gehört habe entsteht eine Bühne die ich bei einem geschlossenen Kopfhörer noch nie erlebt habe. Man hat den Eindruck als würde man vor Lautsprechern stehen. Man kann die einzelnen Protagonisten auf der Bühne klar orten. Selbst in der Tiefe werden Unterschiede deutlich. Auch das habe ich beim ATH M-50 und beim P5 so nie wahrgenommen.
    Bei Fat Freddy's Drops „Flashback“ hat man es mit sehr schnellen Punchbässen zu tun welche verschiedene Konturen besitzen und sich in das Gesamtbild einfügen müssen. Viele Lautsprecher aus der Badewannen-Fraktion übertreiben hier schnell und schlagen die Bässe einfach nur mit Wucht und ohne Präzision in den Raum. Beim Signature Pro hat man das Gefühl er hat einfach alles im Griff. Ihm sind die vielen Bässe zusammen mit dem Gesang und den anderen Instrumenten aus der Mitte keine Herausforderung. Er stellt die Musik einfach dar. Auch hier habe ich das Gefühl ganz nah an der Abmischung zu sein. Was mich allerdings hier am meisten beeindruckt hat, war die konturierte Abbildung der Bassschläge. Diese sind nicht einfach auf einer Frequenz, sondern verändern sich und haben zuvor unbekannte Schattierungen. So habe ich dies nie mit den ATH M-50 oder P5 gehört.
    In Rebecca Pidgeons „Spanish Harlem“ wird einem wie ich finde die gesamte Klasse der S-Logic Technologie vorgeführt. Man befindet sich mitten im Raum. Ich höre jedes kleinste Knistern im Studio. Aber nicht nur einfach so. Ich höre genau woher es kommt. Schließt man die Augen könnte man gedanklich im Raum genau zu der Stelle laufen. Die Stimme von Rebecca Pidgeon ist so klar und frei Raum, dass man wirklich den Eindruck hat sie würde einfach dort stehen.
    Das Yamamoto Tsuyoshi Trio mit ihrem berühmten Jazz-Album Midnight Sugar haben ein akustisches Meisterwerk abgeliefert und dieses 1:1 auf CD gepresst. Hier weiß man weshalb die CD ca. 50 EUR kostet. Es ist nicht anders zu sagen als dass es eine Freude ist dieses Album mit dem Signature Pro zu hören. Hier kommen alle Finessen und Qualitäten zum Einsatz. Plastizität, Tiefenstaffelung, Bühne, Transparenz, Konturierung etc. alles trägt dazu bei, dass man sich wie in einem kleinen Jazzclub fühlt vor dem die drei Japaner ihr Meisterwerk spielen. So sollte Musik gehört werden. So würden die Charts sich bald voller für den Mainstream unbekannten Künstlern füllen.

    Verglichen mit den ATH M-50, welche wirklich wahnsinnig gute Kopfhörer darstellen für ca. 150 EUR, wurden beim Signature Pro einfach ganz andere Welten offenbart. Das hätte ich so nicht erwartet, auch wenn die Preisdifferenz gewaltig ist. Ob ich dies ebenfalls ohne ein neutrales Gehör so wahrgenommen hätte kann ich nicht beurteilen. Allerdings denke ich man sollte diesen Klang, nämlich keinen, zu schätzen wissen. Ich glaube der Signature Pro ist ganz ganz nah dran das Quellmaterial 1:1 wiederzugeben. Dieser Kopfhörer ist für mich so gut weil er nicht klingt, sondern wiedergibt.

    Ich verwende den Hörer am iPhone und am MacBook Pro. Die Impedanz ist meiner Meinung nach ausreichend ohne Kopfhörerverstärker zu hören. Dies werde ich allerdings in naher Zukunft ausprobieren um Unterschiede feststellen zu können.

    Für mich ist der Ultrasone Signature Pro genau der Kopfhörer den ich gehofft habe für diesen Preis zu erhalten.
Powered by Translate
Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20
Copyright © 1997-2020 Preisvergleich Internet Services AG