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Oceny produktu Reflecta RPS 10M (65910)

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Wyniki opinii

  • 3.0 przez Conrad.at

    Reflecta RPS-10M

    Scansoftware CyberSoft: Die beworbenen 7 Minuten pro 10000dpi-Scan mit 32 bit Farbtiefe erreicht man nur ohne jeder Zusatzfunktion. Diese Zusatzfunktionen sind jedoch hilfreich und erforderlich je nach Beschaffenheit der zu scannenden Filme. Festzustellen sind teilweise erhebliche Scanzeiten: ein Scan eines Eizelnegativbildes mit 5000dpi, 32 bit Farbtiefe und allen Filtern dauert als jpg-Datei gespeichert auf einem PC mit 4-Kern-CPU und 3,7GHz bei 8GB RAM (OS Win 8.1 64bit) bis zu 15 Minuten. Davon ist ca. die Hälfte Gerätescanzeit und der Rest Prozeßzeiten der einzelnen gewählten Funktionen am Rechner. Meine Erfahrung ist, daß 10000 dpi keine Qualitätsverbesserung mehr erbringt, nur mehr Datenvolumen. Zwischen 5000 dpi und 7500 dpi sind bei sehr guten Negativen noch geringe Unterschiede feststellbar, zw. 7500 dpi und 10000 dpi keine mehr. Es können als Zielspeicherformat TIF (riesige Dateien ohne Komprimierung) oder JPG (Komprimierung einstellbar) eingegeben werden. Mit Dateiformat jpg bleiben Dateien zw. 2 und 5 MB bei 32bit Farbetiefe und 5000dpi Auflösung bei 50-70% Komprimierung. Die Prozeßzeiten werden mit einem tollen modernen Rechner nicht schneller. Das liegt daran, dass die Software nur mit 32bit-Datenbusbreite je Takt läuft. 64 bit-Betriebssysteme oder Mehrfach-CPU steigern nicht die Verarbeitungszeit. Ein 1,6GHz Single-CPU-Rechner unter Win XP SP3 mit 4 GB RAM ist nahezu genauso schnell. (ich habe beides im Einsatz). Sofern kein Staub auf den Negativen ist, bedarf es der Zusatzfunktion "Magic Touch" nicht, was ca. 5 Minuten pro Bild Rechenzeit spart. Die Einstellungen hinsichtlich Farbsättigungskurve für RGB (rot-grün-blau) sind einfach und werden für alle weiteren Scan der Sitzung verwendet. Sie sind aber nach einen Programmneustart von CyberView weg und müssen neu erstellt werden. Die Software gibt es nur als 32bit-Version. 64bit Chipsets werden nicht genutzt. Wer ein MS-Win-Betriebssystem mit 64bit hat und keine Win 64 bit Professional-Version (32bit-Softwareemulation), kann sie nicht verwenden. Auf Win 7/8.1 64bit Home lief sie nicht. Hinzuweisen ist darauf, daß die softwareeigenen Hilfsmittel der mitgelieferten Software CyberView X5 generell gut funktionieren bei unverknitterten, nicht gewellten, gleichmäßig coloriertem Negativmaterial. Z.B. bei alten braunstichigen Agfacolor-Fotos gelang mir keine Einstellung, die ein zufrieden stellendens Ergenis brachte. Dort ergibt sich ein Grün- oder Blaustich. Alte braunstichige Agfacolorfotos lassen sich nur in der Einstellung „Positiv“ (nicht Negativ) scannen und dann mittels Farbinvertierung (z.B. mittels der guten Freeware IrvanView) umwandeln. IrvanView hat auch eine Autokorrektur, die dann proper und frei von Experimenten mit einer Automatikfunktion hilft, den Braunstich Richtung blau und grün zu korrigieren. Alle anderen Negativ-Fabrikate liefern gute Ergebnisse hinsichtlich Farbtreue. Nervig ist, daß die Software CyberView bei jedem Start nach der Sprache fragt. Die Einstellung geht nach dem Ausstieg verloren. Manche Texte der Software sind offenkundig falsch übersetzt worden: z.B. beim Scanbeginn erscheint das Statusfenster "Scanner wird Dmin."... Oder bei allen bisherigen Softwareversionen ist immer in den Menüs der Befehl „Dia scannen" oder "mehrere Dias scannen" zu finden: Tatsächlich jedoch kann man bei eingezogenen Negativen ein Einzelbild oder mehrere Bilder scannen, Dias kann man (bedingt durch den Eingabeschlitz vorne am Gerät) nur einzeln scannen. Richtig sollte es hier also heißen „Einzelbild/Einzeldia scannen“ oder „Mehrere Bilder scannen“. Die mitgelieferte Software war bei dem an mich ausgelieferten Gerät mehr als 1 Jahr alt. Man sollte von der Herstellerhomepage reflecta.de die aktuelle Version von CyberView herunter laden und aufspielen; die CyberView-Installation bzw. deren Update erfolgt bei ausgeschaltenem Gerät, dauert einige Minuten und erfordert danach einen PC-Reboot. Mein Eindruck: Die Menüführung der mitgelieferten Scansoftware CyberView und die Anzahl der Hänger der Firmware lassen die Software und Firmware eher als Betaversion erscheinen denn als fertig entwickelte Bedienoberfläche. Geräte-Firmware: Die mitgelieferte Firmware war nicht aktuell, sondern 2 Versionen hinten nach. Ich empfehle von der Herstellerhomepage reflecta.de die Firmware (.bin-Datei) herunter zu laden und aufzuspielen; das ist sehr einfach über die mitgelieferte Software CyberView und dauert eine halbe Minute. Jedes Firmwareversionsupdate (das Gerät wurde mit Version 1.05 ausgeliefert) behob einen Fehler und ein anderer trat sporadisch auf. Firmwareversion 1.05 war soweit stabil. Firmwareversion 1.06 hat sich im Betrieb immer mal wieder ´aufgehängt´. Die dzt. Version 1.07 ist stabiler, aber es kam auch vor, daß nach ein paar dutzend Bilder der Vorschub am selben Bild hängen blieb (egal welches Negativmaterial), nicht mehr reagierte der Schrittmotor nur mehr endlos ratterte (ein Geräusch wie nach dem Einschalten des Scanners beim Referenzieren der Endlagen). Oftmals in Firmwareversion 1.07 hängt das Gerät oder reagieren die Tasten nicht für Bild weiter, Auswurf oder Bild zurück. In der Auslieferungsfirmware dienten die beiden Tasten << und >> für ein Bild zurück oder vorwärts, in der neuesten Firmwareversion zur Feinjustierung. Die Tasten am Gerät sind in der Dokumentation nicht erklärt. Gerät: Das Gerätegehäuse läßt sich nicht verschließen, Negativ-Einschubschlitz und -auswurföffnung sowie der Schlitz zum Einlegen der Dias bleiben dauerhaft offen. Ich habe das Gerät ein Jahr im Einsatz und Staub im Inneren, der sich nicht ausreinigen läßt, ohne das Gerät komplett zu zerlegen (wo die Gewährleistung verloren geht), was aufwändig ist. Besser wären Staubschutzkappen für die Betriebspausen (die im Privatgebrauch sicherlich überwiegen). Man sollte sich mit Schutzfolie oder Kreppband zum verschließen der Öffnungen bei längeren Pausen über mehrere Monate behelfen. Schade ist, daß kein APS-Film scannbar ist, obwohl die Teilungen überein stimmen. Jedoch unterstützt die Soft- und Firmware dieses Format (derzeit) nicht. Extra erwähnt sein, daß der Film erst ab 3.Einzelbild angenommen wird. Ein Negativ bestehend aus 2 Bildern wird vom Gerät wieder ausgeworfen. Das ist unpraktisch; man muß so 2 Streifen zusammenkleben z.B. mittels Kreppband. Die Information steht zwar im Spezifikationstext, geht aber leicht unter. Ich habe ca. ein Viertel aller Negative als 2er oder 3er-Bilder-Streifen, somit relativiert sich der Vorteil und das Alleinstellungskriterium dieses Scanners hinsichtlich automatischem Negativstreifeneinzuges. Dokumentation: Das Benutzerhandbuch ist nicht hilfreich. Es wird jeder Menüpunkt mit 2 Sätzen beschrieben. Das Manual wurde teils nicht nach funktionellen Gesichtspunkten geschrieben, sondern es scheint nach dem Motto erstellt, daß quasi alles einmal kurz erwähnt wurde. Die Tasten am Gerät sind in der Dokumentation in der aktuellen Anleitung auf Seite 10 falsch erklärt: - Taste „Auswerfen“ (am Gerät angeschrieben: EJECT) funktioniert am Gerät nicht. - Taste „Vorwärts“ (am Gerät angeschrieben: FORWARD) soll den eingelegten Film um ein Einzelbild vorwärts transportieren; tatsächlich rattert der Vorschub etwas vorwärts um Millimeterbruchteile und das Bild wird offenbar neu referenziert, manchmal passiert auch gar nichts. - Taste "Rückwärts" (am Gerät angeschrieben: REVERSE) soll den eingelegten Film um ein Einzelbild rückwärts transportieren; tatsächlich rattert der Vorschub etwas um Millimeterbruchteile und das Bild wird offenbar neu referenziert, manchmal passiert auch gar nichts. Die Wirkung der einstellbaren Funktionen, deren Auswirkung auf die Scandauer und Scanqualität wird nicht erklärt. Die Dokumentation hat sehr viele Fehler, wie z.B. Seite 13 oben „a Image Adjustrren“ oder darunter „variations(Varianten):Erzeugt unterschiedliche Ansichten eines Bildes rril“; es scheint mir, als wäre da sehr oberflächlich eine automatische Übersetzung erfolgt ohne Kontrolle der Inhalte. In Summe dutzende inhaltliche Fehler, die die Texte unverständlich machen. Besser ist, alles auszuprobieren und sich selbst ein kleines Manuskript zu machen für die Idealeinstellungen. Die Dokumentation ist nicht ausreichend und insbesondere in Anbetracht der Vielzahl der Fehler und der Vielzahl der Funktionen der Software und des Gerätes als sehr manglhaft zu bezeichnen. Was aus meiner Sicht auch wünschenswert wäre für einen Scanner mit Automatikbetrieb, der einen Negativstreifen scannen kann und das Ende erkennt, wäre eine Clickbox für einen automatischen Geräte-Shutdown nach erfolgtem Scanende, wie das z.B. Clonprogramme bieten. Damit wäre das Gerät und der PC nicht u.U. Stunden unnötig weiter im Leerlauf nach der Fertigstellung der Scans. Resümee: Verwendbarer, aber beileibe nicht fehlerfreier Scanner für 135er-Negative und Einzeldias. Gute Scanqualität mit Bedienschwächen auf Seiten von Soft- und Firmware. Da Negative üblicherweise als max. 4 Bilder-Streifen vorliegen, kann ohne basteln (Zusammenkleben) der Scanner max. 1 Stunde (für 4 Bilder) ohne Eingriff autonom arbeiten. Das reicht zum Scannen überschaubarer Negativbestände, bei großer Zahl wird es trotz Autoeinzug eine lange Aufgabe. Als Richtwert für die Dauer kann man ca. 6-7 Stunden pro kompletten 36er-Filmnegativstreifen kalkulieren. Da ich auch einen Reflecta X7 besitze, muß ich sagen, dieser scannt einen ordentlich erhaltenen, staubfrei gewischten 135er-Negativstreifen viel einfacher (auf Knopfdruck, offline, d.h. ohne PC) und viel schneller und qualitativ sehr nahe (max. zwei 135er-Negativstreifen mit 4fach-Bild eingelegt in einem Transportrahmen, dieser wird händisch weiter geschoben nach dem Scanvorgang) um ein Fünftel des Geldes. Wer also nicht die automatische Staub- und Kratzerentfernung des RPS-10M benötigt, und/oder geschnittenes Negativmaterial besitzt, erkauft sein Scan-Glück mit dem Gerät relativ teuer.
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